Ein flexibler Ansatz für festverzinsliche Anlagen in einem Umfeld steigender Inflation

5 min zu lesen 15 Nov. 21

Die Wirtschaft ist von Unsicherheit geprägt, die Inflation steigt, und Anleihen sind teuer – damit lässt sich auch die aktuelle Marktsituation beschreiben. In einem solchen Umfeld ist aus unserer Sicht ein Fonds, der völlig flexibel agieren kann und klar darauf ausgerichtet ist, aktiv Rendite zu generieren, wichtiger denn je. Für Anleiheinvestoren ist Inflation eine Herausforderung. Denn steigende Preise können nicht nur den Gegenwartswert der zukünftigen Zinszahlungen einer Anleihe aufzehren, sondern auch den Betrag, den Anleger wie M&G bei Fälligkeit einer Anleihe zurückerhalten.

Der M&G (Lux) Optimal Income Fund ist einer der flexibelsten Anleihefonds der M&G-Fondspalette. Es handelt sich um einen strategischen Anleihefonds, der uneingeschränkt investieren kann. Seit Auflegung im Jahr 2006 investierte der Fonds flexibel in Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating, Hochzinsanleihen, Staatsanleihen, Schwellenländeranleihen und bis zu 20% in Aktien. Diese Flexibilität gibt uns die Möglichkeit, von Stimmungsschwankungen zu profitieren. Zudem erlaubt sie uns, den Schwerpunkt auf diejenigen Bereiche des Anleihenmarktes und darüber hinaus zu legen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die besten – eben optimalen – Aussichten bieten.

Der Wert der Vermögenswerte des Fonds und die daraus resultierenden Erträge können sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass der Wert Ihrer Anlage fallen und steigen wird. Es gibt keine Garantie dafür, dass der Fonds sein Ziel erreichen wird, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.

Anlagen in Anleihen werden durch Zinssätze, Inflation und Kreditratings beeinflusst. Es ist möglich, dass Anleiheemittenten keine Zinszahlungen leisten oder das Kapital nicht zurückzahlen. Alle diese Ereignisse können den Wert der vom Fonds gehaltenen Anleihen verringern. Hochzinsanleihen bergen in der Regel ein größeres Risiko, dass die Anleiheemittenten möglicherweise nicht in der Lage sind, Zinszahlungen zu leisten oder das Kapital zurückzuzahlen.

Aktiv auf Veränderungen der Zins- und Inflationsaussichten reagieren

Wir reagieren auf Änderungen der Inflations- und Zinserwartungen. Aus unserer Sicht ist es daher sinnvoll, in Bezug auf unsere Zinsrisikoprognose („Duration“) und unsere Ansichten zu Unternehmensanleihen („Credit“) eine aktive und flexible Haltung einzunehmen. Denn so können wir aktiv Rendite generieren.

Erstens denken wir, dass die Kombination aus geldpolitischen und fiskalischen Impulsen zu einem höheren Wachstum und einer höheren Inflation führen könnte – das ist die Durationsperspektive. Dies wiederum wird Druck auf Staatsanleihen ausüben, insbesondere auf solche mit längeren Laufzeiten. Darüber hinaus bieten Staatsanleihen kein günstiges Risiko-Ertrags-Verhältnis. In der Regel bewegen sich die Zinsen nahe Null, so dass das Aufwärtspotenzial für ihre Kurse begrenzt ist. Vor diesem Hintergrund halten wir in unserer Strategie eine im Vergleich zum breiten Markt niedrige Durationspositionierung aufrecht.

Zweitens erhält der Markt für Unternehmensanleihen in einem Szenario niedriger Zinsen weiterhin Rückenwind, da die Zentralbanken versuchen, die Wirtschaft zu stimulieren. In den USA beträgt die Kerninflation derzeit etwa 4 %[1], während die Kurzfristzinsen nahe Null liegen. Das bedeutet: Bis die realen Zinssätze wieder mit der Inflation übereinstimmen, ist es noch ein sehr weiter Weg. Solange die Zentralbanken der Inflation hinterherhinken, sollten sich Unternehmensanleihen gut entwickeln, denn in diesem Umfeld werden die Ausfallraten nach unserer Einschätzung wahrscheinlich niedrig bleiben. Im Rahmen unserer Strategie haben wir unser Engagement von Investment-Grade-Unternehmensanleihen in US-Dollar vor allem in europäische Unternehmen (Banken) verlagert, da wir letztere für attraktiver halten.

Außerdem waren wir an den Inflationsmärkten aktiv, haben also Staatsanleihen gekauft oder verkauft, die an die Inflationsrate gekoppelt sind (indexgebundene Anleihen oder „Linker“). Wir versuchen, die Entwicklung der Inflation in naher Zukunft abzuschätzen und haben beispielsweise im vergangenen Jahr langlaufende US-TIPS (Treasury Inflation-Protected Securities) gekauft, da diese ein sehr niedriges Inflationsumfeld einpreisten. Dies stand im Widerspruch zu unserer Einschätzung der Inflation. Dieses Jahr haben wir uns mehr auf japanische und Eurozonen-Linker konzentriert. Letztere haben wir erst kürzlich reduziert, da die Inflation in der Eurozone überraschend nach oben gegangen ist und die Inflationserwartungen deutlich gestiegen sind.

Im Rahmen unseres flexiblen Unconstrained-Mandats – also ohne Beschränkungen nach Branchen bzw. Instrumenten oder durch eine Benchmark – haben wir auch einige Aktien von Unternehmen gekauft, die in zyklischen Branchen tätig sind. Diese profitieren typischerweise von einer Erholung der Wirtschaft. Beispiele sind etwa zyklische Konsumgüter, Energie und das Gesundheitswesen.

Das Wirtschaftswachstum bis Ende 2021 und darüber hinaus ins Jahr 2022 schätzen wir nach wie vor positiv ein. Eine Folge dieses starken Wachstums und der robusten Beschäftigungsdaten ist jedoch eine schleichende Inflation, die unserer Meinung nach höher ausfallen wird als in früheren Aufschwungphasen üblich – und zwar dauerhaft. Für diesen Fall sehen wir zu viel Duration skeptisch. Denn die Kurse von Staatsanleihen werden sich stetig verschlechtern, wenn ihre Renditen als Reaktion auf den Inflationsdruck steigen. Wir sind auch weiterhin vorsichtig, wenn es darum geht, in überbewertete Märkte für Unternehmensanleihen einzusteigen. Trotzdem halten wir weiterhin nach attraktiven Gelegenheiten Ausschau, insbesondere in Europa und Großbritannien sowie auf Branchenebene, zum Beispiel bei Finanzwerten. Wir sind der Meinung, dass Banken wie der Spiegel einer Volkswirtschaft sind: Wenn die Wirtschaft stark ist, haben die Banken ein solides Polster. Wenn die Wirtschaft schwächelt, werden die Banken leiden. Zurzeit bewegen wir uns in einem positiven makroökonomischen Umfeld, und deshalb ist auch ein Engagement in Banken attraktiv.

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