Das Optimum als Ziel in allen Konjunkturphasen

4 Min. zu lesen 20 Aug 21

Gut aufgestellt für die kommenden Herausforderungen?

Die Zeichen stehen unserer Ansicht nach derzeit gut für festverzinsliche Wertpapiere. Im Juli stiegen die Kurse sowohl von Unternehmens- als auch von Staatsanleihen. Die deutliche Erholung der Wirtschaft in Kombination mit einer weiterhin expansiven Geldpolitik wird unseres Erachtens wohl zu niedrigen Ausfallraten bei Unternehmensanleihen führen, so dass auch in den nächsten Monaten ein starker Investmentfokus auf diesen Papieren liegen wird. Die Renditen langlaufender Staatsanleihen werden wohl wieder steigen, was die besseren Konjunkturaussichten ebenfalls widerspiegelt. Die anziehende Inflation bestimmt die Investmententscheidungen.

Die frühere Wertentwicklung stellt keinen Hinweis auf die künftige Wertentwicklung dar.

Die Kunst, Flexibilität richtig einzusetzen

Für einen Fondsmanager sind es aus unserer Sicht sehr spannende Zeiten, insbesondere wenn er im Rahmen seiner Investmentstrategie möglichst viele Optionen nutzen kann, um die bestmögliche Kombination aus Kapitalwachstum und Erträgen anzustreben. Für Richard Woolnough, der unseren M&G (Lux) Optimal Income Fund aktiv managt, ist dieser Fonds die flexibelste Anleihestrategie, die er verwaltet. Sie gibt ihm und seinem Team die Freiheit, die aus ihrer Sicht attraktivsten Erträge aus einer Reihe von festverzinslichen Vermögenswerten zu suchen, um danach zu streben, die Performance während eines gesamten Konjunkturzyklus hinweg zu optimieren und die besten Renditen an den Anlagemärkten zu erzielen.

Der Wert der Vermögenswerte des Fonds und die daraus resultierenden Erträge können sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass der Wert Ihrer Anlage fallen und steigen wird. Es gibt keine Garantie dafür, dass der Fonds sein Ziel erreichen wird, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.

Unserer Meinung nach hat der M&G (Lux) Optimal Income Fund dafür auch gute Voraussetzungen: Das gesamte Spektrum festverzinslicher Wertpapiere sowie ein Aktienanteil von maximal 20 % schaffen die notwendige Flexibilität, um – Zinsen, Wirtschaftswachstum und Inflation im Blick – zu versuchen, die geeigneten Papiere nach Duration und Kreditrisiko auszuwählen.

Aktuelle Investmententscheidungen im Detail

Im Bereich der Unternehmensanleihen im Investment-Grade-Bereich reduzierte Richard Woolnough im Juli die langfristigen US-Dollar-Unternehmens-Anleihen zugunsten europäischer Investment-Grade-Anleihen. Er bevorzugte dabei Emissionen mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren. Bei den Hochzinsanleihen waren die letzten Wochen von geringer Handelsaktivität geprägt. Für den M&G (Lux) Optimal Income Fund bedeutet dies weiterhin eine Mischung aus physischen Anleihen mit etwa 14% mit einem gewissen Engagement in Derivaten von 1,5 %. Was die Disposition bei Staatsanleihen betrifft, nahm der Fondsmanager einige Änderungen in den Schwellenländern, wie eine Reduzierung des Engagements in Mexiko, und in der europäischen Peripherie vor. Außerdem steigerte er das Engagement in japanischen Linkern, also inflationsgeschützten Anleihen, die aus seiner Sicht derzeit günstig bewertet sind. Im Aktienbereich setzt der Fonds weiterhin auf zyklische Werte, die aus Sicht des Fondsmanagers von einer vollständigen Erholung der Wirtschaft 2021-22 profitieren könnten.

Anlagen in Anleihen werden durch Zinssätze, Inflation und Kreditratings beeinflusst. Es ist möglich, dass Anleiheemittenten keine Zinszahlungen leisten oder das Kapital nicht zurückzahlen. Alle diese Ereignisse können den Wert der vom Fonds gehaltenen Anleihen verringern.

Hochzinsanleihen bergen in der Regel ein größeres Risiko, dass die Anleiheemittenten möglicherweise nicht in der Lage sind, Zinszahlungen zu leisten oder das Kapital zurückzuzahlen.

Die Anlage in Schwellenmärkten ist mit einem größeren Verlustrisiko verbunden, unter anderem aufgrund höherer politischer, steuerlicher und wirtschaftlicher Risiken, Wechselkursrisiken und aufsichtsrechtlicher Risiken. Es kann Probleme beim Kauf, Verkauf, der Verwahrung oder Bewertung von Anlagen in diesen Ländern geben.

In Vorbereitung auf eine inflationsgesteuerte Welt

Einige kurz- und langfristige Entwicklungen werden die Anleihemärkte für längere Zeit beeinflussen. Der Inflationsdruck könnte noch steigen, wenn die Zentralbanken es weiterhin zulassen. Hierfür gibt es unseres Erachtens einige klare Anzeichen:

Die OPEC scheint im Vergleich zu 2020 aktuell deutlich disziplinierter zu agieren. Dies könnte weiterhin zu höheren Ölpreisen führen, was sich auf die Energiekosten und damit auf die Inflation auswirken könnte. Auch politisch ändert sich einiges. Angesichts der Wirtschaftskrise hatten es Amtsträger wie Donald Trump im letzten Jahr schwer, wiedergewählt zu werden. Joe Biden wurde zum neuen Präsidenten der USA ernannt, was einen Ruck nach links mit sich brachte. Die Demokraten wollen innerhalb der Gesellschaft mehr umverteilen. Sie stehen für eine ausgabenorientiertere Wirtschaftspolitik und zielen auf höhere Steuern. Damit ist die US-Politik unserer Ansicht nach zumindest kurzfristig wachstumsorientierter, interventionswilliger und letztlich inflationärer geworden. Aber auch in der Eurozone sind Tendenzen in Richtung links erkennbar. Ein Beispiel ist die gemeinsame Finanzierung der Pandemiebekämpfung. Dies ist quasi eine Umverteilung von stärkeren zu schwächeren Nationen in der Eurozone und wird die europäischen Anleihemärkte unserer Überzeugung zufolge maßgeblich beeinflussen.

Null bleibt Null – vorerst

Die kurzfristigen Zinsen sind in den Industrienationen effektiv an der Nullgrenze angekommen. Weitere Zinssenkungen, wie die Senkung der EZB um zehn Basispunkte im Zuge der Pandemie, dürften kaum noch einen Effekt haben. Daher haben die Notenbanken ein großes Interesse daran, diesen Nullzinsen zu entkommen, wodurch sich wieder größerer Spielraum für künftige Krisen ergeben würde. Dies können sie jedoch nur erreichen, wenn das Wirtschaftswachstum und die Inflation nachhaltig steigen. Demzufolge sind wir der Ansicht, dass die Notenbanken diesmal bereit sein werden, eine höhere Inflation zu tolerieren. Vor einem Hintergrund der steigenden inflationären Tendenzen erscheint uns eine kurze Duration auf der Anleiheseite angebracht.

Ein Blick auf Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen sind zwar nicht mehr so günstig wie noch vor einigen Monaten, allerdings besteht aus unserer Sicht weiterhin Luft nach oben. Die vorerst locker bleibende Geld- und Fiskalpolitik dürfte unserer Meinung die Ausfallraten weiterhin niedrig halten, was engere Risikoaufschläge rechtfertigen würde. Somit gehen wir davon aus, dass sich die Risikoaufschläge durchaus noch weiter einengen können – mit entsprechendem Kurspotenzial für Unternehmensanleihen. Zudem bestehen innerhalb des Marktes aus unserer Sicht weiterhin interessante Wertschöpfungsmöglichkeiten. Ein starkes Anleiheresearch ist hier das A und O. Das Fondsmanagement-Team des M&G (Lux) Optimal Income Fund setzt seine Bestrebungen fort, die Marktentwicklungen clever zu interpretieren und somit danach zu streben, die besten Investments für den Fonds aufzuspüren.

Die in diesem Dokument zum Ausdruck gebrachten Ansichten sollten nicht als Empfehlung, Beratung oder Prognose aufgefasst werden.

Der Fonds ist in unterschiedlichen Währungen engagiert. Derivate werden eingesetzt, um die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen zu minimieren, können diese jedoch nicht immer vollständig beseitigen.

Weitere mit diesen Fonds verbundene Risiken sind in den wesentlichen Informationen für den Anleger (Key Investor Information Document, KIID) des jeweiligen Fonds aufgeführt.

 

Der Fonds ermöglicht die weitgehende Verwendung von Derivaten.

Der Wert der Vermögenswerte des Fonds und die daraus resultierenden Erträge können sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass der Wert Ihrer Anlage steigen und fallen wird, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.

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