Brexit

4 min zu lesen 25 Jun 21

Großbritannien hat die EU verlassen. Hier beantworten wir einige der von Ihnen am häufigsten gestellten Fragen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei M&G oder Sie erreichen uns über den Abschnitt "Kontakt" auf dieser Website.

1. Wie haben Sie sich auf den Brexit vorbereitet?

Nach dem EU-Referendum von 2016 ist M&G aktiv geworden, um Störungen auf Seiten unserer Kunden zu vermeiden, ihre Interessen zu schützen und soweit wie möglich Sicherheit und Klarheit zu schaffen - unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen.

Wir haben einen neuen internationalen Unternehmenssitz in Luxemburg gegründet, der uneingeschränkt einsatzbereit und mit allen erforderlichen Lizenzen ausgestattet ist. Von hier aus vertreiben wir konventionelle und alternative Fonds für unsere Anleger in Europa, Asien und Amerika.

Die Übertragung der Bestände unserer nicht-britischen Anleger von unseren britischen offenen Investmentfonds (OEIC) in unsere luxemburgischen SICAV-Fonds wurde im März 2019 abgeschlossen. Unsere Kunden aus der EU und anderen Ländern der Welt werden seitdem über unsere Vertriebsplattform in Luxemburg betreut, während für unsere britischen Anleger weiterhin London zuständig ist.

Die meisten unserer Alternativen Investmentfonds (AIF) hatten ihren Sitz bereits entweder in Luxemburg oder Irland. Für diese Fonds ist nun unsere neue Vertriebsplattform in Luxemburg zuständig.

2. Können Sie Investmentfonds, die in der EU vertrieben werden, weiterhin in Großbritannien verwalten?

Kurz gesagt: ja.

Für Anleger aus der EU und andere internationale Anleger, die Anteile an SICAV-Investmentfonds und AIF halten, haben die britische Financial Conduct Authority (FCA), die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) und die zuständigen nationalen Behörden bestätigt, dass die gemeinsamen Absichtserklärungen, welche die weitere Delegierung der Portfolioverwaltung ermöglichen, auch nach dem 1. Januar 2021 gültig bleiben.

Für unsere bestehenden Kunden aus der EU, die M&G Investments Management Limited (MAGIM) mit der Verwaltung ihrer Spezialfonds oder Beratungsmandate beauftragt haben, treffen wir Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass wir diese Dienstleistungen auch weiterhin erbringen können. Dazu gehört die Ausweitung der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen unserer Unternehmen mit Sitz in der EU sowie die Übertragung („Passporting“) dieser Berechtigungen in die jeweiligen EU-Länder.

3. Können Anleger aus der EU nach dem Brexit in britische Fonds investiert bleiben und britische Kunden in in Luxemburg domizilierte Fonds?

Für unsere in der EU ansässigen Kunden verlieren die in Großbritannien domizilierten Fonds ihren Status als "Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren" (OGAW). Dies könnte Auswirkungen für EU-Anleger haben, einschließlich steuerlicher Konsequenzen. All unsere Strategien, die für Kunden mit Wohnsitz außerhalb Großbritanniens relevant sind, sind als gleichwertige, in Luxemburg domizilierte SICAVs verfügbar.

Für institutionelle Investoren in Großbritannien ermöglicht das "Temporary Marketing Permissions Regime" (TMPR) der FCA, dass relevante Unternehmen und Fonds, die das Passporting für Großbritannien nutzen, nach dem Austritt des Landes aus der EU vorübergehend weiter agieren können. 

Bei Gesprächsbedarf können Sie sich auch jederzeit an Ihren Vertriebspartner oder Ihren gewohnten Ansprechpartner bei M&G wenden.

Der Wert der Vermögenswerte des Fonds und die daraus resultierenden Erträge können sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass der Wert Ihrer Anlage steigen und fallen wird, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.