Die Identifizierung unterbewerteter Aktien am Markt hat in der Vergangenheit die Erzielung langfristiger Mehrerträge (Alpha) ermöglicht. Das Value-Aktienteam von M&G Investments verfolgt mit seinem konträren, researchgetriebenen Ansatz das Ziel, dieses „Value-Phänomen“ zu nutzen, indem es solide Unternehmen erwirbt, die unter ihrem wahrgenommenen inneren Wert gehandelt werden, und geduldig auf eine erwartete Normalisierung der Fundamentaldaten und Marktstimmung wartet.
Bei Value-Anlagestrategien liegt der Fokus auf dem Kauf von Aktien, die im Verhältnis zu ihrem inneren Wert unterbewertet erscheinen. Gemessen wird das typischerweise anhand von Kennzahlen wie Kurs/Buchwert-Verhältnis, Kurs/Gewinn-Verhältnis, Free Cashflow-Rendite oder Substanzwert (Asset Value). Diese Strategien sind ihrem Wesen nach konträr ausgerichtet: Sie zielen auf Unternehmen ab, deren Aktienkurse durch vorübergehende bremsende Faktoren, zyklische Belastungen oder Fehleinschätzungen am Markt unter das Niveau gedrückt wurden, das durch die langfristigen Fundamentaldaten gerechtfertigt ist.
Aktien mit niedriger Marktbewertung waren in den letzten Jahren weniger gefragt. Viele Anleger bevorzugten Firmen, die als höherwertig galten und schnelles Wachstum aufwiesen, vor allem im Tech-Sektor. Das hat zu einer großen Bewertungslücke zwischen den günstigsten und den teuersten Aktien am Markt geführt.
Wir meinen, dass sich aktive Mehrerträge durch Anlage in unpopulären Aktien erzielen lassen, die aufgrund des zunehmend kurzfristigen Anlagehorizonts vieler Anleger und deren Risikowahrnehmung aktuell zu niedrig bewertet sind.
Value-Aktien könnten auch vom derzeitigen Wandel des Anlageumfelds profitieren: Unseres Erachtens ist das einst stabile Umfeld mit extrem niedrigen Zinsen einem Umfeld mit höherer Volatilität und geringerer Vorhersehbarkeit gewichen.
Die Kombination aus attraktiven Bewertungen und einem wieder dynamischeren Umfeld ermöglicht Value-Anlegern die Identifikation von Aktien, die zu Unrecht unter Druck gekommen sind. Das spricht für Value Investing, da fehlbewertete Aktien im Zeitverlauf profitieren können, wenn sich am Markt wieder die Fundamentaldaten durchsetzen.
„Wir sind geduldig und warten bei Bedarf lange ab, bis unterbewertete Aktien eine Bewertung erreichen, die ihren wahren Wert widerspiegelt.“
Shane Kelly
Fondsmanager
„Die starke Streuung der Bewertungen am Markt und das sich wandelnde Anlageumfeld schaffen aus unserer Sicht attraktive Chancen für diszipliniertes Value-Investing.“
Richard Halle
Fondsmanager
„Unser differenzierter Ansatz zielt darauf ab, die typischen Fallstricke bei Value-Anlagen zu vermeiden: Volatilität und Value-Fallen.“
Daniel White
Fondsmanager
Die breite Abdeckung des Markts über Regionen und Sektoren hinweg erweitert die Auswahl an Chancen aus Fehlbewertungen. Gleichzeitig sinkt bei global umgesetztem Value Investing die Abhängigkeit vom Zyklus an einem einzelnen Markt.
Wirtschaftliche, regulatorische und branchenbezogene Wendepunkte ergeben sich zu verschiedenen Zeitpunkten in einzelnen Ländern. Daraus ergeben sich vielfältige Auslöser für die Korrektur von Unterbewertungen. Das kommt konträren, langfristigen Value-Strategien entgegen.
Ein globaler Ansatz erleichtert es, Risiken auf Ebene einzelner Unternehmen, Sektoren und Länder zu streuen. Gleichzeitig lässt sich so in disziplinierter Weise eine Sicherheitsmarge aufrechterhalten.
Verhaltensbedingte Verzerrungen, Benchmark-Fixierung und Kurzfristdenken können regional stärker ausgeprägt sein. Daraus resultieren attraktive Alpha-Chancen für disziplinierte Value-Investoren, die konträre Anlagestrategien anwenden.
Der Wert eines Investments kann sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass Preise steigen und fallen können, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.
Die Fonds können in unterschiedlichen Währungen engagiert sein. Veränderungen der Wechselkurse können sich negativ auf den Wert Ihrer Anlage auswirken.
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